Alles aus einer Hand Stromversorgung Regionale Konzepte Betriebsführung Neue Wege Direktvermarktung
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DIREKTVERMARKTUNG

Landstrom geht einen geraden Weg in die neue Energiewelt!
Informieren Sie sich!

Landstrom geht einen geraden Weg in die neue Energiewelt! Grundsätzlich ist die Direktvermarktung kein neues Element im Bereich der Erneuerbaren Energien. Die Direktvermarktung konnte bereits für Anlagen, die vor dem 01.08.2014 in Betrieb genommen wurden, neben der fixen Einspeisevergütung als Option gewählt werden. Um den zusätzlichen Aufwand zu decken, wurde in diesen Fällen die Managementprämie ausgezahlt.

Wie funktioniert die Direktvermarktung für Sie?

Im Wesentlichen handelt es sich um den Verkauf von Strom aus Erneuerbaren Energien an der Strombörse. Der in Ihrer Anlage erzeugte Strom wird in das öffentliche Verteilnetz eingespeist und mittels der registrierten Leistungsmessung erfasst. Diese Daten werden sowohl an den Direktvermarkter und/oder Börsenhändler übermittelt als auch an den Netzbetreiber. Diese Daten bilden zum einen die Grundlage für die Vergütung der Einspeisungen, zum anderen werden daraus Prognosen für die Einspeisung des nächsten Tages errechnet. Nach diesen Prognosewerten werden die Strommengen an der Börse verkauft. Das Abweichungsrisiko von der Prognose zu der Ist-Einspeisung trägt der Direktvermarkter.

Jeden Monat werden rückwirkend die durchschnittlichen Marktwerte je nach Erzeugungsart auf der Internetseite Netztransparenz veröffentlicht.

Die Marktwerte werden Ihnen als Anlagenbetreiber durch den Direktvermarkter ausgezahlt. Sie stellen aber nur einen Teil der Ihnen zustehenden Erlöse dar. Der Differenzbetrag zur jeweils für Sie gültigen EEG-Vergütung wird Ihnen vom zuständigen Verteilnetzbetreiber ausgezahlt.

Für Anlagen, die unter das EEG 2012 fallen, wird zusätzlich die Managementprämie ausgezahlt. Für Windkraft an Land beträgt die Managementprämie derzeit 0,4 ct/kWh. In der Novellierung des EEG 2014 wurde die Managementprämie de facto abgeschafft, da die Direktvermarktung nunmehr verpflichtend ist. Für Neuanlagen gibt es weiterhin eine erhöhte Anfangsvergütung, die sich an einen festgelegten Ausbaukorridor orientiert. Abhängig davon, ob dieser Korridor innerhalb eines bestimmten 12-monatigen Betrachtungszeitraums über- oder unterschritten wird, steigt oder sinkt die Vergütung in festgelegten Stufen. Die Degression der Vergütungshöhe erfolgt ab dem Jahr 2016 vierteljährlich zum 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober. Die jeweils aktuelle Vergütungshöhe finden Sie hier.

Ist eine Direktvermarktung nicht möglich, fällt die Anlage in die sogenannte Ausfallvergütung, die mit einem 20 %igen Preisabschlag durch den jeweiligen Netzbetreiber ausgezahlt wird. Aufgrund der starken Witterungsabhängigkeit der Einspeisemengen schwanken die Marktwerte von Monat zu Monat. Ein windstarker Monat sorgt beispielsweise für eine erhöhte Einspeisemenge aus Windenergieanlagen. Das führt an der Börse zu einem erhöhten Angebot von vergleichsweise günstigem Strom und somit zu fallenden Preisen.

Ein gutes Management bei der Direktvermarktung ist für die Wirtschaftlichkeit der Erneuerbaren Erzeugungsanlagen essentiell.

Mit Landstrom haben Sie einen Partner auf Augenhöhe. Wir bieten Ihnen für Ihre Windenergieanlagen, Solaranlagen oder Biogasanlagen die passenden Direktvermarktungsmöglichkeiten an. Für Biogasanlagen kommt die Möglichkeit der Regelenergievermarktung und der bedarfsorientierten Einspeisung hinzu.

Was ist die Regelenergievermarktung?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Eingriffen in die Erzeugung

Einsman

Die Einsman (Einspeisemanagement) Regelungen sind sogenannte Zwangseingriffe. Sie werden notwendig, wenn die Verteil- oder Übertragungsnetze überlastet und somit die Versorgungssicherheit gefährdet ist. Kommt es zu einem Zwangseingriff,  ist der Netzbetreiber entschädigungspflichtig. Um die Höhe der zu zahlenden Entschädigung zu ermitteln, stehen zwei Berechnungsverfahren zur Verfügung: Das pauschale Verfahren oder das Spitzabrechnungsverfahren. Im pauschalen Verfahren wird der letzte Viertelstundenwert pauschal über den gesamten Zeitraum abgerechnet. Im Spitzabrechnungsverfahren wird mittels der Windwerte die wahrscheinlich entgangene Erzeugungsmenge ermittelt. In der Mehrzahl der Fälle wird das erste Abrechnungsverfahren angewandt.

Unverbindliches Angebot

Innerhalb unseres Landstrom-Portfolios können wir Ihnen attraktive Vermarktungskonditionen anbieten. Selbstverständlich ist sowohl die Präqualifikation als auch die Kommunikationsbox zur Anbindung Ihrer Anlage kostenlos.

» Hier gehts zum unverbindlichen Angebot.

Regelenergieabruf

Der Regelenergieabruf ist kein Zwangseingriff. Um am Regelenergiemarkt teilnehmen zu können, müssen Sie sich als Anlagenbetreiber an einem Auktionsverfahren beteiligen. Nur wer hier einen sogenannten Zuschlag erhält, kann und wird abgerufen.

Im Wesentlichen gibt es drei Arten von Regelenergie:

Diese Leistung muss innerhalb von 30 Sekunden verfügbar sein und über einen Zeitraum von mindestens 15 Minuten zur Verfügung stehen. Die Anlagen, die Primärregelleistung zur Verfügung stellen, sind direkt mit dem Netz gekoppelt und reagieren eigenständig auf Frequenzschwankungen. Es entsteht kein Zeitverzug durch Kommunikationswege, wie in allen anderen Regelleistungen. 

Primärregelleistungen

Sekundärregelleistung
Diese Leistung muss innerhalb von 5 Minuten bereitstehen und wird über eine Leitwarte abgerufen. Alle Anlagen, die bei einer Auktion einen Zuschlag erhalten haben, sind hier angebunden und können separat angesteuert werden. Die Erzeugungsanlage wird vor erstmaliger Auktionsteilnahme innerhalb eines Präqualifikationsprozesses auf Tauglichkeit geprüft. Grundsätzlich ist zwischen positiver und negativer Regelleistung zu unterscheiden. Beim Abruf positiver Regelleistung wird Ihre Anlage hochgefahren; bei Abruf negativer Regelleistung wird Ihre Anlage gedrosselt. Darüber hinaus haben Sie als Anlagenbetreiber die Möglichkeit einen zeitlichen Rahmen für die Verfügbarkeit von Regelleistung zu definieren. 

Sekundärregelleistung

Diese Leistung muss innerhalb von 15 Minuten bereitgestellt werden. Im Gegensatz zur Sekundärregelleistung werden andere Mengenbündel und andere Zeitfenster in den Auktionen definiert. In den Präqualifikationen werden andere Anforderungen gestellt. Grundsätzlich ist auch hier zwischen positiver und negativer Leistung zu unterscheiden. 

Minutenreserveleistung

Grundsätzlich gilt für alle Regelleistungen, dass die Vergütung für die Bereitstellung von Leistung und im Falle eines Abrufes die geleistete Arbeit bzw. Nicht-Arbeit vergütet wird.

Kann ich auch bedarfsorientiert einspeisen?

In diesem Fall kann man auch von einer Fahrplaneinspeisung sprechen. Sie als Kunde legen im Vorfeld fest, zu welchen Zeiten Sie mit welcher Leistung Strom ins Netz einspeisen wollen. Das ist vor allem in wärmegeführten BHKWs relevant. Sie können sich aber auch mit Ihrer Anlage komplett am Börsenpreis orientieren, wenn Sie über genügend Gasspeichermöglichkeiten verfügen oder eine flexible Anlage haben.

Wir erarbeiten mit Ihnen ein individuelles Konzept. Sprechen Sie uns zu diesen Sonderthemen an und wir finden gemeinsam einen Weg.

GABRIELA CRAMM
0 53 54 / 2 66 00 13
gabriela.cramm(at)landstrom-landwind.de

KATHRIN RABE-URBAN
0 53 54 / 2 66 00 11
kathrin.rabe-urban(at)landstrom-landwind.de

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Landstrom GmbH & Co. KG, Watenstedter Straße 11, 38384 Gevensleben

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